• Homeslider05
  • Homeslider06
  • Homeslider07

Besuch aus dem Europazentrum Stuttgart

Wie funktioniert die Gesetzgebung in der EU? Undurchschaubar und kompliziert? Nein, eigentlich gar nicht! Zu diesem Schluss zumindest kamen die Schülerinnen und Schüler der SG 12-1 am Mittwoch, 31.1.2018 nach dem Besuch von Herrn Sezen und Frau Rapp vom Europazentrum Stuttgart.

Wie funktioniert Europa?

Zunächst sollten vier Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit nur einem Stift ein Haus malen. Alle anderen sollten diesen Vorgang genau beobachten. Gar nicht so einfach, wenn jeder den Stift in der Hand hält und man sich nicht absprechen kann!

Dieser Prozess wurde dann auf die Situation der EU übertragen. Dabei wurde besonders die Grundidee der EU, trotz vieler Einzelinteressen gemeinsam den Frieden in Europa zu sichern, sehr deutlich. Klar war dabei den Schülerinnen und Schülern aber auch, dass bei solchen Vorhaben oft nur der kleinste gemeinsame Kompromiss gefunden werden kann, der dann aber ständig optimiert und angepasst werden muss.

Nach einer kurzen Einführung in die drei wichtigsten an der EU- Gesetzgebung beteiligten EU-Organe, dem Europäischen Parlament, der EU-Kommission und dem Rat der EU (auch Ministerrat) ging es dann ans Spielen:

Spiel

In Kleingruppen spielten die Schülerinnen und Schüler das Spiel des Europazentrums „Legislativity“, in dem der Gang der EU- Gesetzgebung nachgestellt wird. Ziel ist es dabei, in einer vorgegebenen Zeit möglichst viele EU- Gesetze zu verabschieden. Dabei können sich die Spieler gegenseitig blockieren oder Mehrheiten bilden, sie müssen aber auch damit rechnen, dass ihr Vorschlag keine Mehrheit findet und sie sich am Ende von wichtigen Gesetzesvorhaben ganz verabschieden müssen. Nebenbei bekommt man mit, welche Verordnungen es in der EU bisher tatsächlich gibt – am Meisten gestaunt wurde über die EU -Schokoladenverordnung…

Alles in allem, so das Fazit der Klasse 12-1 und ihrer GGK- Lehrerin, Frau Kükrekol, ein lehrreiches Spiel mit hohem Spaßfaktor!

Vielen Dank an Herrn Sezen und Frau Rapp vom Europazentrum!

Bericht von Kerstin Kükrekol