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Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch zu Besuch

Staatssekretärin macht sich ein Bild, wie die Ausbildung in der Modellklasse der Hauswirtschafter/innen für Azubis mit Sprachförderbedarf funktioniert

Besuch Staatssekretärin 1

Der Beruf der Hauswirtschafterin / des Hauswirtschafters ist in der Gesellschaft unabdingbar. Ob in einer Mensa, im Krankenhaus oder in einer Bildungseinrichtung etc. – die Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschafter begleiten uns durch den Alltag. Dies passiert im Hintergrund, weshalb der Beruf in der Gesellschaft wenig wahrgenommen wird. Höchste Zeit also, den Beruf in den Vordergrund zu rücken und über die Hauswirtschaft zu sprechen.

Dies allein wäre Anlass genug für einen politischen Besuch. Doch an der Hedwig-Dohm-Schule kommt noch eine weitere Besonderheit dazu: Seit drei Jahren gibt es eine Modell-Ausbildung für Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschafter mit Sprachförderbedarf. Das bedeutet, dass die dreijährige Ausbildung auf vier Jahre verlängert wurde, damit die Schüler im ersten Schuljahr den Fokus auf das Lernen der deutschen Sprache legen können.

Der Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch war es wichtig, sich ein umfassendes Bild von der bundesweit einzigartigen Ausbildung machen zu können. Dafür besuchte sie die Schülerinnen und Schüler im Kochunterricht und im Sprachunterricht. Abgerundet wurde der Vormittag von einer sich anschließenden Gesprächsrunde.

Während des Kochunterrichts der Azubis im dritten Lehrjahr gab es viel zu sehen: Mit Begeisterung kochten die angehenden Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschafter und unterhielten sich angeregt mit der Staatssekretärin über unterschiedliche Zubereitungsarten von Linsen oder über Anekdoten aus den jeweiligen Heimatländern. Die Staatssekretärin, die einst selbst die Ausbildung zur Hauswirtschafterin gemacht hat, sprach den Auszubildenden Mut zu und betonte die Wichtigkeit ihrer Aufgabe in der Gesellschaft.

Im Deutschunterricht im ersten Lehrjahr stand Wortschatzarbeit auf dem Programm. Welche Kompetenzen brauche ich im Beruf als Hauswirtschafter und was bedeuten die Wörter genau. Die Staatssekretärin dankte der Klasse für ihr Engagement und betonte die Sinnhaftigkeit, den anstrengenden Weg zu gehen, um den Beruf in Zukunft ausüben zu können, denn der Fachkräftemangel mache sich schon heute bemerkbar.

In der Gesprächsrunde – an einem schön eingedeckten Tisch der Azubis – stand der Austausch über bisherige Erfahrungen aus unterschiedlichen Perspektiven im Vordergrund. Am runden Tisch saßen folgende Experten: Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch, Ministerium für Ländlicher Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg , Schulleiter Dieter Göggel, Abteilungsleiterin Kirsten Matthies, Ursula Schukraft, Projektleiterin Oikos, Cornelia Schwab, Berufsverband Hauswirtschaft, Auszubildende der Schule, Inge Jakobs von der Stuttgarter Zeitung, die Lehrerinnen Daniela Bode-Jarsumbeck und Jasmin Tran sowie weitere Vertreterinnen der Hauswirtschaft.

Während des Gesprächs kamen die angehenden Hauswirtschafter aus dem dritten Lehrjahr und servierten unter Anleitung der Technischen Lehrerinnen Eva-Maria Hörz-Briem und Damaris Gutmann die frisch zubereiteten Speisen: Linsensalat, Pide-Schiffchen gefüllt mit Feta und Spinat, Kürbissuppe, Apfeltiramisu, … Dazu wurden Getränke gereicht und alle waren gleicher Meinung: Die Azubis tragen maßgeblich zu einer Wohlfühlatmosphäre bei.

Einigkeit herrschte darüber, dass die Ausbildungsqualität an der Hedwig-Dohm-Schule ausgesprochen hoch ist und es sich lohnt, mehr über den Beruf der Hauswirtschafter zu sprechen um ein Bewusstsein in der Öffentlichkeit zu etablieren.

Die Hedwig-Dohm-Schule bedankt sich für den Besuch der Staatssekretärin und freut sich, einen kleinen Beitrag liefern zu können, um den Beruf der Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschafter etwas öffentlicher zu machen.

Bericht: Lisa Bessler / Fotos: Lisa Bessler

In der Stuttgarter Zeitung und in den Stuttgarter Nachrichten erschien am 28.11.18 ein Artikel zum Besuch der Staatssekretärin. Um den jeweiligen Text zu lesen, bitte hier klicken: Artikel Stuttgarter Zeitung oder hier klicken: Artikel Stuttgarter Nachrichten