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Stolpersteine gegen das Vergessen

Die Klasse EG 12-2 und einige Lehrer waren Anfang April im Sinne des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus unterwegs.

Stolpersteinverlegung

Durch eine GFS wurden wir auf das Projekt “Stolpersteine” aufmerksam gemacht. Es ist das Lebenswerk des Künstlers Gunter Demnig. Dazu fährt er durch ganz Europa und verlegt STOLPERSTEINE. Diese werden meist an dem letzten freigewählten Wohnort der Opfer in den Gehweg vor dem Haus eingelassen. Die STOLPERSTEINE geben den Opfern ihren Namen zurück und rücken ihr Schicksal wieder an den Ort, an dem sie gelebt haben und aus dem sie durch staatlichen Terror herausgerissen wurden. Das Grauen wird individuell vorstellbar und nachvollziehbar. Gedenken soll zu einem Teil des Alltags gemacht werden und es wird die Frage nach der heutigen Verantwortung gestellt.

An diesem Tag wurde in der Nähe unserer Schule, in der Knollstr. 38, ein neuer STOLPERSTEIN verlegt. Der kleine Rudolf Rathgeb, der nur zwei Jahre alt wurde, ist wegen seiner Behinderung in der „Kinderfachabteilung“ der städtischen Kinderklinik getötet worden. Dieser STOLPERSTEIN steht für seine individuelle Geschichte, für ihn als Opfer und zugleich für noch viel mehr.

Artikel: Felicia Schrader (EG 12/2) / Fotos: Andreas Forch